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Qualitätsrahmen

 

Qualitätsbereich 1:
Organisationsstrukturen

Plenum

Standard:
Ein gemeinsames Gremium von pädagogischen Fachkräften und weiteren Mitarbeitern aus Kindergarten/Grundschule sowie Eltern ist eingerichtet.
Zielformulierung für unser Bildungshaus:
1) Elternvertreter aus GS und Kiga sind mit eingebunden.
2) Das Plenum wird regelmäßig von beiden Leitungen einberufen.
3) Der Träger und das Schulamt werden regelmäßig informiert.
4) Pädagogische Fachkräfte, die nicht direkt am Bildungshaus mitwirken, werden regelmäßig informiert.
Agenda:
1) Elternvertreter werden regelmäßig auf Elternbeiratssitzungen und Elternabenden informiert. Anregungen, Wünsche und Kritik fließen in die Arbeit des Bildungshauses ein.
2) Die Leitungen beider Einrichtungen berichten mindestens zweimal im Jahr von der Arbeit.
3) Mehrmals im Jahr finden Treffen zwischen den Beauftragten des Bildungshauses und den Leitungen der Einrichtungen statt.
4) Pädagogische Fachkräfte, die nicht direkt am Bildungshaus mitwirken, werden an Dienstbesprechungen informiert.

Leitung Bildungshaus

Standard:
1) Die Leitung des Bildungshauses wird von den Leitungen beider Einrichtungen gebildet und trifft sich regelmäßig in Bildungshausangelegenheiten.
2) Die Leitung sichert die Qualität des Bildungshauses.
3) Die Leitung repräsentiert das Bildungshaus nach außen und sorgt dafür, dass sich alle mit dem Bildungshaus identifizieren können.
4) Es werden gemeinsame Ziele definiert und Methoden zur Messung der Zielerreichung festgelegt.
5) Aufgaben, Verantwortlichkeiten und Kommunikationsstrukturen sind definiert und dokumentiert.
6) Die Leitung des Bildungshauses arbeitet partnerschaftlich zusammen.
Zielformulierung für unser Bildungshaus:
1) Die Leitung obliegt den Leitern beider Einrichtungen. Es finden regelmäßige Treffen zwischen den Leitern sowie dem Bildungshausteam statt.
2) Die Qualität wird über vielfältige Maßnahmen gesichert.
3) Alle Beteiligten können sich mit dem Bildungshaus identifizieren.
4) Gemeinsame Ziele und deren Überprüfungen werden festgelegt.
5) Die Aufgaben, Verantwortlichkeiten und Kommunikationsstrukturen sind definiert und werden im Laufe der Zeit dokumentiert.
6) Die Zusammenarbeit bei der Leitung findet für alle sichtbar auf partnerschaftlicher Ebene statt.
Agenda:
1) Für die Leitung des Bildungshauses sind beide Führungskräfte gleichberechtigt verantwortlich. Das Bildungshausteam trifft sich mehrmals jährlich zum Informationsaustausch und prozessorientierten Planungen.
2) Austausch, gemeinsame Reflexionen, Umfragen zwischen allen Beteiligten (Leitung, pädagogische Mitarbeiter, Kinder, Eltern, Träger, andere Bildungshäuser, Öffentlichkeit) finden regelmäßig statt. Deren Erkenntnisse sowie die notwendige Weiterentwicklung sichern die Qualität.
3) Alle Beteiligten sind gleichberechtigt am Prozess beteiligt. Sie werden regelmäßig gehört und an Beschlüssen und Veränderungen beteiligt.
4) Gemeinsame Ziele wurden im Vorfeld, siehe pädagogisches Konzept, festgelegt. Sie werden regelmäßig durch gemeinsame Reflexionen und Umfragen überprüft und gegebenenfalls neu ausgerichtet.
5) Die bereits mündlich vereinbarten Aufgaben, Verantwortlichkeiten und Kommunikationsstrukturen werden bald dokumentiert sein.
6) Regelmäßige und spontane Treffen der beiden Leitungskräfte finden in partnerschaftlicher Atmosphäre in beiden Einrichtungen statt. Bei öffentlichen Terminen vertreten beide Leitungen das Bildungshaus.

Raum-, Personal-und finanzielle Ressourcen

Standard:
1) Die Ressourcen sind ausreichend, d.h. den Ausschreibungsunterlagen entsprechend, vorhanden.
2) Die Personal-Ressourcen sind entsprechend des Antrags vorhanden.
3) Die Ressourcen sind ausreichend, entsprechend des Antrags, vorhanden.
Zielformulierung für unser Bildungshaus:
1) Es stehen ausreichend Räume in beiden Einrichtungen zur Verfügung und es gibt ein gemeinsames Raumnutzungskonzept.
2) Es stehen die Personalstunden wie im Antrag zugesagt zur Verfügung.
3) Es stehen ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung.
Agenda:
1) Für die drei Bildungshausgruppen stehen mehrere Räume in der Schule als auch im Kindergarten, sowie die Turnhalle in unmittelbarer Nachbarschaft, zur Verfügung.
2) Der Träger des Kindergartens gewährt die im Antrag vereinbarten Personalstunden. Das Kultusministerium hält seine Zusage nicht ein und kürzt die Personalressourcen um die Hälfte.
3) Die finanziellen Mittel für die Umsetzung des Bildungshauses sind ausreichend vorhanden.

Aufsicht, Datenschutz und Versicherung

Standard:
Die gesetzlichen und trägerspezifischen Regelungen für GS und Kiga sind bekannt.
Zielformulierung für unser Bildungshaus:
Regelungen und Besonderheiten sind allen Beteiligten bekannt.
Agenda:
Auf einer gemeinsamen Sitzung wurden die gesetzlichen und trägerspezifischen Regelungen bekanntgegeben sowie durch Aushang allen Beteiligten zur Verfügung gestellt.
Vor dem Start des Bildungshauses wurde von den Eltern die Einverständniserklärung eingeholt.
Zukünftig wird eine durchgängige Einverständniserklärung, vom Kindergarteneintritt bis Schulentlassung, erarbeitet und von den Eltern unterschrieben. Diese beinhaltet auch eine Genehmigung zum Austausch über einzelne Kinder. Da die klassische Kooperation ein Bestandteil des Bildungshauses ist, gilt diese Genehmigung auch für diesen Bereich.

 

Qualitätsbereich 2:
Pädagogisches Konzept

gemeinsam erarbeitetes Konzept

Standard:
Ein gemeinsam erarbeitetes Konzept liegt vor.
Zielformulierung für unser Bildungshaus:
1) Alle am Bildungshaus beteiligten Personen waren an der Konzepterstellung
beteiligt.
2) Auftauchende Fragen werden diskutiert und notwendige Veränderungen in das
Konzept eingearbeitet.
Agenda:

1) Das Konzept wurde mit den pädagogischen Kräften beider Einrichtungen
entworfen. Anschließend stellte die Leitung den Entwurf den Trägern und
Eltern vor.
2) Aufkommende Fragen wurden diskutiert und Anregungen in das Konzept
aufgenommen.
3) Das Konzept sieht folgendermaßen aus und wird seit Februar 2011 so
umgesetzt. Der weiter geplante Ausbau kann nicht durchgeführt werden, da
die zugesagten Personal-Ressourcen vom Land ab dem Schuljahr 2012/13 um
die Hälfte gekürzt werden. Trotz der Kürzungen wird das Bildungshaus im
bisherigen Rahmen weitergeführt. Je nach Möglichkeit werden
Weiterentwicklungen in die Bildungshausarbeit aufgenommen.
- Kooperationsstunde: Kooperationslehrer und zukünftige Schulkinder
(s. Kooperationsordner),
- Dienstag – Freitag von 8 – 9 Uhr: „Angebot Schule":
Kinder, die Lust und Interesse am schulischen Angebot haben, kommen in
die Schule und nehmen an der Wochenplanarbeit in den
jahrgangsübergreifenden Klassen 1-4 teil (Spiel- und Lernangebote für
Kindergartenkinder; Unterstützung durch / Zusammenarbeit mit
Erstklässler)
- jeden Mittwoch, eine Schulstunde, zeitgleich zur Kooperation
„Vorlesestunde": Dritt- und Viertklässler (kleine Gruppe) lesen
Kindergartenkindern Bilderbücher vor - mit Fragen / Erklärungen
- jeden Dienstag: 2 Stunden „Projekt" (vierwöchiger Turnus mit
anschließender Besprechung / Evaluation)
Teilnehmer (4-9 Jahre): die beiden ältesten Jahrgänge des Kindergartens
und die Klassen 1-3
zu einem Projektthema werden 3 verschiedene Angebote bereitgestellt;
Angebote enthalten die Elemente Spielen und Lernen;
Kinder dürfen Angebot selber auswählen;
jedes Angebot wird geplant, durchgeführt und nachbereitet von einem
Tandem (Erzieherin + Lehrkraft als gleichberechtigte Partner)
Gruppengröße (je nach Angebot): 12 – 16 Kinder
Teilnehmerwechsel nach jedem Projektthema
Projektthemen aus dem Orientierungs- und Bildungsplan (MNK)
Kinder werden bei der Themenauswahl mit eingebunden
- gemeinsamer Aktionstag pro Schuljahr mit allen Kinder (3-10) und allen
Mitarbeiterinnen beider Einrichtungen
- Einführung von gemeinsamen Ritualen für die Arbeit im Bildungshaus
- Zusammenarbeit aller Erzieherinnen und Lehrkräfte ausbauen (gemeinsame
Sitzungen zu pädagogischen Themen: Beobachtungsbogen, Portfolio,
Evaluation der Projektarbeit, ...)
- gemeinsame Planung des Kindergarten- und Schuljahres (11/12, 12/13, ....)
- gemeinsame Präsentation des Bildungshauses

gemeinsames Verständnis von Bildungshaus

Standard:
1) Kindergarten und Grundschule tauschen sich über ihr jeweiliges Bildungsverständnis aus.
2) Die Alleinstellungsmerkmale der jeweiligen Institution sind erarbeitet.
3) Ein gemeinsames Bildungsverständnis ist schriftlich fixiert.
4) Gemeinsame Ziele sind schriftlich fixiert.
Zielformulierung für unser Bildungshaus:
1) Die Fachkräfte kennen das jeweilige andere pädagogische Konzept.
2) Die Fachkräfte kennen die Alleinstellungsmerkmale beider Einrichtungen.
3) Im Schuljahr 12/13 wird das gemeinsame Bildungsverständnis dokumentiert.
4) Im Schuljahr 12/13 werden die gemeinsamen Ziele dokumentiert.
Agenda:

1) In gemeinsamen Sitzungen werden die jeweiligen pädagogischen Konzepte vorgestellt und diskutiert.
2) In einer gemeinsamen Besprechung wurden die wichtigen Merkmale einander gegenübergestellt und kennen gelernt.
3) Wichtige Merkmale des gemeinsamen Bildungsverständnisses: spielendes Lernen und lernendes Spiel. Im Spielen findet immer Lernen statt und Spielsituationen können für das zielgerichtete Lernen genutzt werden. Offene Spiel- und Lernumgebungen fördern die Entwicklung des Kindes in den kognitiven, sozialen, emotionalen und motorischen Bereichen.
4) Wichtige Ziele: Reibungsloser Übergang vom Kindergarten in die Grundschule, altersgemischte Gruppen fördern das Lernen voneinander, Erfahrungsschatz der Kinder wird erweitert, Schüler erleben Lehrer in einem anderen Rahmen, Kindergartenkinder lernen alle Lehrkräfte in gemeinsamen Aktionen kennen, Lehrkräfte und Erzieherinnen profitieren von den jeweiligen Erfahrungen und Stärken des anderen, die Fachkräfte entwickeln Verständnis für die Arbeit der anderen, Öffentlichkeit nimmt die Arbeit des Bildungshauses positiv wahr und kann sich damit identifizieren,

Orientierungsplan und Bildungsplan als Grundlage

Standard:
Die Bildungsangebote basieren auf dem Orientierungsplan der Kindertageseinrichtungen und dem Bildungsplan der Grundschule.
Zielformulierung für unser Bildungshaus:
Die Angebote werden sowohl aus dem Bildungsplan wie dem Orientierungsplan entnommen.
Agenda:
In gemeinsamen Sitzungen wurden Ziele und Inhalte aus dem Orientierungsplan und Bildungsplan herausgearbeitet und Übereinstimmungen festgestellt.
Bei den Planungen für die Angebote bilden Themen aus dem Bildungsplan und dem Orientierungsplan die Grundlagen.

 

Qualitätsbereich 3:
Spielen und Lernen

regelmäßige, gemeinsame Spiel- und Lernzeiten

Standard:
1) Gemeinsame Spiel- und Lernzeiten finden wöchentlich / in zeitnahen Abständen statt.
2) Freie Spielangebote berücksichtigen altersheterogene Gruppenzusammen- setzungen mit größeren Altersspannen.
3) Ein gemeinsames Bildungsverständnis ist schriftlich fixiert.
4) Gemeinsame Ziele sind schriftlich fixiert.
Zielformulierung für unser Bildungshaus:
1) Gemeinsame Spiel- und Lernzeiten sind fest im Ablauf der Kindergartens und im Stundenplan der Grundschule integriert und finden wöchentlich statt.
2) Die Spiel- und Lernangebote berücksichtigen eine altersheterogene Zusammensetzung der Gruppen (Alter 4 – 9 Jahren).
Agenda:
1) Am Kindergarten- und Schulanfang werden von den Leitern beider Einrichtungen die gemeinsamen Spiel- und Lernzeiten festgelegt und mit den Erzieherinnen und Lehrkräften beschlossen. Ziel sind regelmäßige, wöchentliche Treffen, wobei auf Besonderheiten im Kindergarten und Schuljahr Rücksicht genommen wird.
2) Sowohl die Erzieher im Kindergarten als auch die Lehrkräfte an der Schule sind davon überzeugt, dass beim Spielen stets gelernt wird. Spielen ist immer Lernen und lernen sollte auch immer spielen beinhalten.
Im Kindergarten wird viel Wert auf das freie / angeleitete Spiel gelegt. Im Spiel werden soziale, kognitive, emotionalen und motorische Kompetenzen und Fähigkeiten trainiert und eingeübt. Dies findet in einer überwiegend selbstgesteuerten Umgebung statt.

In der Schule werden überwiegend von Lehrkräften vorbereitete Lernangebote genutzt. Ziel der Schule ist es, diese Lernangebote so abwechslungsreich wie möglich zu gestalten. Dabei ist ein spielerische Umgang und ein Begreifen mit allen Sinnen ein wichtige Vorraussetzung, um Lerninhalte wirklich zu verstehen, dauerhaft abzuspeichern und in vielfältigen Situationen wieder anwenden zu können.

gemeinsames Planen, Durchführen und Reflektieren

Standard:
1) Die Angebote sind gemeinsam geplant, werden gemeinsam durchgeführt und reflektiert.
2) Freie Spielangebote berücksichtigen altersheterogene Gruppenzusammen- setzungen mit größeren Altersspannen.
3) Ein gemeinsames Bildungsverständnis ist schriftlich fixiert.
4) Gemeinsame Ziele sind schriftlich fixiert.
Zielformulierung für unser Bildungshaus:
1) Erzieherinnen und Lehrkräfte planen die Angebote gemeinsam. Sie führen sie gemeinsam durch, reflektieren ihr Handeln und bauen die neuen Erkenntnisse in die zukünftige Zusammenarbeit ein.
2) Die Angebote fördern die Kontakte von Kindergartenkindern und Schulkindern.
Agenda:
1) Die Tandems aus Erzieherin und Lehrkraft werden frühzeitig gebildet und bleiben über einen längeren Zeitraum bestehen. Für Vor- und Nachbereitung wird genügend Zeit zur Verfügung gestellt. Regelmäßige Treffen, vor und nach den Angeboten, ermöglichen eine gute Vor- und Nachbereitung. Dabei kann jeder seinen Erfahrungsschatz, Kompetenzen und Expertenwissen einbringen. Somit können qualitativ höherwertige Angebote geplant und durchgeführt werden. Sowohl Erzieherinnen als auch Lehrkräfte profitieren von dieser Zusammenarbeit und können die neu erworbenen Kenntnisse in ihren Bereich wieder anwenden.
2) Da es in Wutach nur einen Kindergarten und eine Grundschule gibt, kennen sich schon immer alle Kinder. Der Kontakt wird nun aber beibehalten und noch intensiviert. Es gibt keine Grenze mehr zwischen Kindergarten- und Schulkindern. Für die Kinder ist eine gemeinsame Zusammenarbeit selbstverständlich und sie freuen sich auf die gemeinsamen Stunden. Dabei können sowohl die Größeren von den Spielideen und Fragen der Kleineren profitieren, als auch die Kleineren von den Größeren. Durch die intensive Zusammenarbeit werden die Kontakte untereinander noch mehr ausgebaut. Nicht selten wird diese Zusammenarbeit am Nachmittag in der Freizeit weitergelebt.

Anregen von Bildungsprozessen

Standard:
1) Bildungsprozesse werden gezielt angeregt und orientieren sich an Bildungs- und Entwicklungsfeldern: Körper, Sinne, Sprache, Denken, Gefühl und Mitgefühl, Sinn, werte und Religion.
2) Die Altersheterogenität (Altersmischung) ist ein zentrales Strukturelement.
Zielformulierung für unser Bildungshaus:
1) Bei unserer gemeinsamen Arbeit werden Bildungsprozesse gezielt angeregt werden. Sie orientieren sich an die Bildungs- und Entwicklungsfelder.
2) Die Altersmischung ist ein zentrales Element unseres Bildungshauses.
Agenda:
1) Bei der gemeinsamen Auswahl und Planung der Angebote wird darauf geachtet, dass sowohl Bildungs- als auch Entwicklungsfelder gleichermaßen berücksichtigt werden.
Die Angebote werden so geplant, dass verschiedene Zugänge zum Lernstoff möglich sind. Wir sind stets bestrebt, ein Lernen mit allen Sinnen zu ermöglichen. Ebenso wird die Bearbeitung des Themas so geplant, dass die Kinder zu selbstständigem Lernen angehalten werden und dieses einüben.
2) Alle Gruppen sind altersgemischt. Bei der Zusammensetzung der einzelnen Gruppen wird auf eine möglichst große Altersspanne Wert gelegt
(4 – 9 Jahren).

strukturierte Bildungshaus-Stunden

Standard:
1) Die Bildungshauseinheiten sind – klar strukturiert – kognitiv, sozial, motorisch, emotional aktivierend – lernanregend – kindorientiert.
2) Die Bildungshauseinheiten fördern Selbstbildungsprozesse, unterstützen das gemeinsame Lernen und das Lernen voneinander.
Zielformulierung für unser Bildungshaus:
1) Die Bildungshauseinheiten sind klar strukturiert und kognitiv, sozial, motorisch, emotional aktivierend, sowie lernanregend und kindorientiert.
2) Wir fördern Selbstbildungsprozesse, unterstützen das gemeinsame Lernen und das Lernen voneinander.
Agenda:
1) Die Bildungshauseinheiten sind für die Kinder verlässlich. Sie werden so gestaltet, dass sie für alle Kinder verständlich und anregend sind. Alle Kinder haben Spaß und Freude am gemeinsamen Tun. Die Angebote wecken in den Kindern Neugierde und den Wunsch sein Wissen mitzuteilen und zu erweitern.
2) Die große Altersspanne erfordert ein Helfersystem innerhalb der Gruppe. Dies ermöglicht gemeinsames Lernen und ein Lernen voneinander. Die Älteren erklären / zeigen den Jüngeren Sachverhalte, dabei müssen sie ihr Wissen stets überprüfen, strukturieren und in Sprache fassen. Die Jüngeren lernen gezielt nachzufragen und sich fehlende Informationen zu besorgen.

 

Qualitätsbereich 5:
Feste Verankerung von Zeitstrukturen

vereinbarte Rahmenbedingungen

Standard:
1) Es gibt feste Planungs-, Durchführungs- und Reflexionszeiten.
Zielformulierung für unser Bildungshaus:
1) Sowohl für die Erzieherinnen als auch für die Lehrkräfte stehen Planungs-, Durchführungs- und Reflexionszeiten zur Verfügung.
Agenda:
1) Für die Planung, Durchführung und Reflexion der Bildungshauseinheiten stehen pauschal ein ausreichender Zeitenpool zur Verfügung. Jedes Team ist für die Gewichtung der zur Verfügung stehenden Zeit selbst verantwortlich. Die Gewichtung kann sich im Laufe der Zusammenarbeit verschieben. Der Hauptanteil muss aber bei der Arbeit mit den Kindern liegen. In den Anfängen wird häufig noch mehr Gewichtung auf die Vorbereitung liegen. Diese wird sich im Laufe der Zeit eher auf die Reflexion verlagern.
Ergebnisse aus der Reflexion und Erfahrungen bei der Arbeit mit den Kindern werden gesammelt und bei der neue Jahresplanung berücksichtigt.

feste Zeitfenster für Bildungshauseinheiten

Standard:
1) Das Zeitfenster zur Durchführung der Bildungshauseinheiten werden rechtzeitig von Leitungen und Bildungshaus-Team besprochen und festgelegt.
2) Dabei werden Ressourcen und Möglichkeiten der beiden Institutionen gleichermaßen berücksichtigt.
Zielformulierung für unser Bildungshaus:
1) Die Zeitfenster zur Durchführung der Bildungshauseinheiten werden am Anfang vom Kindergarten- / Schuljahr gemeinsam festgelegt.
2) Es werden die Ressourcen und Möglichkeiten beider Institutionen gleichermaßen berücksichtigt.
Agenda:
1) Die verschiedenen Angebote werden am Anfang vom Schuljahr gemeinsam besprochen und festgelegt. Dabei finden manche Angebote wöchentlich (Vorlesen der Dritt- und Viertklässler, Kooperationsstunde, „Angebot Schule") wöchentlich statt, die gemeinsamen Bildungshausstunden sind geblockt mit kurzen Unterbrechungen.
Alle Angebote finden am Vormittag statt.
2) Am Kindergarten- / Schulanfang wird in einem Vorbereitungsgespräch zwischen den Leitern beider Institutionen die Ressourcen und Möglichkeiten der jeweiligen Einrichtung aufgezeigt. Aufgrund dieser Daten wird die Zusammenarbeit in dem Jahr geplant und beschlossen.

feste Zeitfenster für Gremiensitzungen

Standard:
1) Die Lerngruppen-Tandems, das Bildungshaus-Team und die Leitungen der Einrichtungen treffen sich in individuell erforderlichen, regelmäßigen Abständen.
2) Alle Fach- und Lehrkräfte des Bildungshauses treffen sich zum gemeinsamen Austausch.
3) Die Erkenntnisse und Anregungen der Teams und Tandems fließen in die jährliche Projektplanung ein.
Zielformulierung für unser Bildungshaus:
1+2) Alle am Bildungshaus beteiligte Personen treffen sich in individuell erforderlichen, regelmäßigen Abständen.
2) Die Erkenntnisse und Anregungen der am Bildungshaus beteiligten Personen fließen in die jährliche Planung ein.
Agenda:
1+2) Da sowohl der Kindergarten als auch die Grundschule sehr klein sind, sind alle Erzieherinnen und Lehrkräfte in der Bildungshausarbeit eingebunden.
Gemeinsame Treffen mit allen Beteiligten finden zwar regelmäßig, aber nur wenn notwendig, statt. Hingegen finden Besprechungen mit wechselnden Personen und kleiner Teilnehmerzahl sehr häufig statt. Die Zusammensetzung richtet sich nach dem Besprechungsgrund.
2) Um die gemeinsame Arbeit stetig verbessern zu können, ist es wichtig, Erkenntnisse und Anregungen aller beteiligten Personen zu erfahren. Diese bilden die Grundlage für gemeinsame Diskussionen. Gemeinsam beschlossene Veränderungen fließen in die zukünftige Arbeit ein.

 

Qualitätsbereich 7:
Neue Formen der „Einschulungsfeier"

Einbindung des Bildungshauses in die Einschulungsfeier - Flexible Einschulung

Standard:
1) Beide Institutionen sind an der Einschulungsfeier beteiligt.
2) In Schulen mit jahrgangsübergreifenden Klassen bietet das Bildungshaus die Möglichkeit zur Einführung einer flexiblen Einschulung.
Zielformulierung für unser Bildungshaus:
1) An der Einschulungsfeier sind Kindergarten und Schule beteiligt.
2) Eine flexible Einschulung an unserer Grundschule ist jederzeit möglich.
Agenda:
1) Beide Einrichtungen haben ein neues Konzept für die Einschulung erarbeitet.
(Das Konzept „Individuelle Einschulung" ist nach diesem Bereich beigefügt.)
Die Einschulungsfeier wird von beiden Einrichtungen vorbereitet. Bei der Einschulungsfeier nehmen beide Einrichtungen teil und beide sind gleichberechtigt eingebunden.
2) Kinder können zu jeder Zeit während des Schuljahres eingeschult werden.

Einführung und Pflege von Patenschaften - Einbeziehung des Kita- und Schul-Elternbeirats

Standard:
1) Patenschaften von älteren Schülern erleichtern einen emotional gelungenen Übergang in die Schule.
2) Bei der Planung der Einschulungsfeier werden die Elterngremien beider Institutionen mit einbezogen.
Zielformulierung für unser Bildungshaus:
1) Patenschaften erleichtern den Übergang vom Kindergarten in die Grundschule.
2) Die Elterngremien beider Einrichtungen sind bei der Planung der Einschulungsfeier eingebunden.
Agenda:
1) An der Grundschule gibt es drei Familienklassen (1.-4. Klasse). Die Aufteilung der zukünftigen Schulkinder auf die drei Klassen findet aufgrund von Geschwisterkinder und Freundschaften statt. Zum Schulanfang wird für jedes neue Schulkind ein Paten aus seiner Klasse bestimmt, dass ihm bei der Orientierung in der Schule und dem Arbeitsmaterial hilft. Die Paten kümmern sich auch in den Pausen um ihr „Kind" und helfen mit, dass es sich in der Schule wohl fühlt und Anschluss an die anderen Kinder findet.
2) In den Ferien wird mit dem Kita- und Elternbeirat der Ablauf der Einschulungsfeier besprochen und geplant. Anregungen, Wünsche und Ideen aller beteiligten Personen, somit auch der Eltern, fließen in die Planung mit ein. Die Eltern sind in den Ablauf der Einschulungsfeier mit eingebunden.

 

Konzept „Individuelle Einschulung"

- „Angebot Schule" auf mehrere Tage ausdehnen
- nicht mehr wie bisher: Mi 9:20-10:20 Uhr (nur noch Vorlesen + Kooperation)
- sondern: Di, Mi, Do, Fr 7:50-9:00 Uhr (flexible Anfangszeit)

- Interesse des Kindes an der Schule für Einschulung entscheidend
- häufige Nutzung des „Angebots Schule"
- Interesse für Zahlen und Buchstaben / Schrift / Bücher
- auch einseitiges Interesse ausreichend (z.B. nur Mathe / Zahlen)
- Übergangskorridor von mindestens 1 Monat
- Bezahlung: voller Kindergartenbetrag (Platz im Kiga trotzdem belegt,
Nachmittagsangebot besteht weiterhin)
- Kind wird sowohl als Kindergartenkind als auch als Schulkind gezählt
- freier Wechsel zwischen Kindergarten und Schule möglich
(einige Tage Schule – einige Tage Kiga
oder Wechsel an einem Tag: bis spätestens 10:20 Uhr)
- Patenschaften eines Viertklässlers für „Bringdienst-Kiga"
(wegen Übergang über die Straße)
- Patenschaft eines Erstklässlers
(Orientierung in der Schule, Abläufe, Lernorganisation, Klassenzugehörigkeit)
- Übergang wird mit einem Abschied / Begrüßung (evtl. gemeinsam) gefeiert
(Abschiedslied + Begrüßungslied + Geschichte vorlesen + Schultüte)
- Zugehörigkeitszeichen: Zaun: sowohl im Kiga als auch Schule
- Zaunstück im Kiga gestalten – wird mit in die Schule genommen
- kann auf Wunsch auch neu gestaltet werden
- nach Grundschulzeit abgenommen

- Konzept „Individuelle Einschulung" spätestens nach 2 Jahren überprüfen und
neu entscheiden

Grundschulzeit: 3 ½ - 4 ½ Jahre

Elternarbeit: 1. Gespräch bei häufiger Nutzung des Angebotes Schule
2. 2x Gespräche vor Nutzung des Korridors (Anfang – Ende)

Klassenzugehörigkeit: a) Patenkind der 1. Klasse b) Größe der Klasse

 

Einschulung GS Wutach ab dem Schuljahr 13 / 14

- findet immer am Mittwoch in der ersten Schulwoche statt
- gemeinsamer Gottesdienst für neue Erstklässler (alle Kindergartenkinder?)
und alle Grundschülern
- anschließend kleine Feier (Lied, Theaterstück)
- gemeinsamer Unterricht in den Klassen bis 11:00 Uhr
- Schulende für alle Kinder der GS um 11:00 Uhr (Betreuungsangebot bis 13 Uhr)
- Eltern Viertklässler bewirten Eltern Erstklässler im Klassenzimmer D

 

Qualitätsbereich 8:
Verankerung in der Öffentlichkeit

Elterninformation

Standard:
1) Die Eltern kennen das Bildungshaus als Ergänzung zum Kindergarten- und
Schulangebot.
2) Eltern werden über die Bildungshaus-Angebote informiert.
Zielformulierung für unser Bildungshaus:
1) Die Eltern kennen das Bildungshaus als Ergänzung zum Kindergarten- und zum Schulangebot.
2) Die Eltern werden regelmäßig über die Bildungshaus-Angebote informiert.
Agenda:
1) Im Stundenplan werden die gemeinsamen Stunden gesondert aufgeführt und als Kooperation gekennzeichnet. Ebenso sind diese Stunden im Kindergartenplan eingetragen.
Schwerpunkte des Bildungshausangebotes kommen aus dem Bereich MNK und Sport bzw. dem Orientierungsplan.
2) Am Elternabend für die zukünftigen Schulkinder (Herbst) wird von Vertretern des Kindergartens und der Grundschule gemeinsam das Konzept dargestellt und ausführlich über die Angebote im laufenden Jahr informiert.
Auf den Elternabenden im Kindergarten und in der Grundschule wird immer zu Beginn eines Schuljahres über die Angebote des BDH informiert.
Bei größeren Veranstaltungen der Gemeinde werden Info-Wände aufgestellt, die über Angebote und Ergebnisse der Bildungshaus-Arbeit informieren.

Flyer / Homepage

Standard:
1) Informationen über das Bildungshaus sind für Interessierte zugänglich.
Zielformulierung für unser Bildungshaus:
1) Auf der Homepage der Schule erhalten Interessierte Informationen über das Bildungshaus.
2) Ein Flyer über das Bildungshaus liegt im Kindergarten aus.
3) Gelder für die Öffentlichkeitsarbeit werden von beiden Einrichtungen zur Verfügung gestellt.
Agenda:
1) Konzeption und Angebote des Bildungshauses können über die Homepage der Grundschule eingesehen werden. Im Hauptmenü findet man das Untermenü „Bildungshaus 3-10". Dort sind Konzeption, Qualitätsrahmen und Angebote aufgelistet.
2) Ein Flyer über das Bildungshaus wurde in gemeinsamer Arbeit erstellt.
3) Gelder für die Öffentlichkeitsarbeit müssen aus dem allgemeinen Budget beider Einrichtungen entnommen werden.

Bildungshaus als Bestandteil der Gemeinde

Standard:
1) Die Bildungshausarbeit wird im Gemeindeleben sichtbar.
Zielformulierung für unser Bildungshaus:
1) Das Bildungshaus hat Zugang zu öffentlichen Einrichtungen der Gemeinde.
Agenda:
1) Einen Zugang zu öffentlichen Einrichtungen der Gemeinde, wie Turnhalle und Schwimmbad ist möglich. Die Nutzung der Turnhalle ist fester Bestandteil der Bildungshausarbeit und wird immer genutzt.